Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/91: Verordnungspaket Umwelt Herbst 2023 · 37 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Herbst 2023 CO2-Verordnung

Artikel 35 Absatz 1 und 1bis

Die Kantone ZH, LU, NW, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TI, NE, GE, JU sowie aeesuisse, Auto Schweiz, KliK, KVU, Ökostrom und SMP stimmen den vorgeschlagenen Änderungen zu.

VFAS ist mit Absatz 1 einverstanden. Der Kanton VS empfiehlt in der Verordnung präziser zu definieren, dass es sich nicht um eine strafrechtliche Sanktion handelt.

Begründet in der oben beantragten Ermöglichung des CO2-Handels für Fahrzeugimporteure, beantragt VFAS Artikel 35 Absatz 1bis zu streichen.

Artikel 37 Absatz 1

Die Kantone ZH, NW, SO, BS, BL, SH, AR, AI, AG, TI, NE, JU sowie aeesuisse, Auto Schweiz, KliK, KVU, Ökostrom, SMP und VFAS stimmen den vorgeschlagenen Änderungen zu. Der Kanton JU unterstützt, dass die Erträge aus den Sanktionen dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) zugewiesen werden. Einige Kantone lehnen den Artikel ab (Kantone LU, FR, SG, GR und GE). Sie argumentieren, dass die Erträge im NAF ausschliesslich für Agglomerationsprogramme zu Rad- und Fusswegen oder den öffentlichen Verkehr (LU, AR, SG, VS und GE), für den Bahninfrastrukturfonds (LU, AR, SG, VS und GE), für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmassnahmen (GR) oder für Zwecke gemäss Kapitel 9 (LU, FR und VS) genutzt werden sollen.

Artikel 91 Abs. 5

Die Kantone ZH, LU, NW, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TI, NE, GE, JU sowie aeesuisse, KliK, KVU, Ökostrom und SMP stimmen den vorgeschlagenen Änderungen zu. VFAS stimmt nur den Buchstaben a und b zu. BPUK, EnAW, go-climate, Holzenergie Rikon, JardinSuisse, TNS und UAK stimmen den Änderungen in Buchstabe b nur teilweise zu.

Artikel 134 Absatz 1

Die Kantone ZH, LU, NW, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TI, NE, GE, JU sowie aeesuisse, KliK, KVU, Ökostrom, SMP, VFAS und VSGP stimmen der vorgeschlagenen Änderung zu.

Anhang 1

Die Kantone ZH, LU, NW, GL, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TI, VD, NE, GE, JU sowie aeesuisse, KliK, Klima-Allianz, KVU, Ökostrom, PUSCH, SES, SP, VFAS, VCS und WWF stimmen den vorgeschlagenen Änderungen zu.

SBLV, sbv, sgv, SMP, SVP und VMI lehnen die Anpassung der Werte zur Klimawirksamkeit ab. Es brauche bei Methan eine Berechnung, welche die effektive Erwärmungswirkung wegen der Kurzlebigkeit von Methan besser abbilden kann oder sich explizit nur auf Methan fossiler Herkunft bezieht. Die SVP weisst zudem auf die Gefährdung der Ernährungssicherheit hin.

Die Kantone BS und BL möchten wissen, ob die Anpassung der Werte zur Klimawirksamkeit im nationalen Treibhausgasinventar auch rückwirkend zur Anwendung kommen.

Anhang 3 Buchstaben e, h und j3

Die Kantone ZH, NW, SO, BS, BL, SG, TI, NE sowie SMP und VFAS stimmen den vorgeschlagenen Änderungen zu.

Die Kantone LU, FR, AI, AG, VS, GE und JU, sowie aeesuisse, Holzenergie Rikon, KliK, Klima-Allianz, KVU, Ökostrom, PUSCH, SES, SP, VCS, VSGP und WWF begrüssen die Bestimmung unter Buchstaben e. Gemäss Kanton GR sollte Buchstaben e um Mindestanforderungen an

3 Im Antwortformular, welches den eingeladenen Vernehmlassungsteilnehmenden zugestellt wurde, war statt dem Buchstaben j fälschlicherweise der Buchstabe f aufgeführt. Buchstabe f wird gemäss dem Erlassentwurf nicht revidiert. Mehrere Teilnehmende haben darauf hingewiesen. 8/37 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774