Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/30: Nationales mobiles Sicherheitskommunikationssystem (MSK) · 38 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 35Fedlex · Ergebnisbericht

Nationales mobiles Sicherheitskommunikationssystem (MSK)

Bericht über das Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens

Stromausfällen mindestens 72 Stunden in Betrieb sein. Diese Infrastruktur soll in Notfällen der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Notruf

LU, SO erwarten eine Flächenabdeckung von 99%, inkl. Notruf.

NE fordert, dass MSK in der Lage sein muss Notrufe weiterzuleiten. Unter Berücksichtigung der geltenden Rechtsgrundlagen sollten die Kosten für den Alarmierungsteil vom Bund finanziert werden.

Salt erwartet, dass die Möglichkeit, Notrufe über MSK zu leiten geprüft wird.

Notfalltreffpunkte mit MSK ausrüsten

SGV erwähnt, dass die Hochwasserereignisse im Sommer 2024 im Misox, im Maggiatal, in Brienz und in vielen Teilen des Wallis schmerzlich aufgezeigt hätten, wie wichtig eine solche Infrastruktur ist und wie verwundbar das heutige System sei. Teilweise fiel das Kommunikationsnetz über längere Zeit aus. Die Gemeinden seien als Betreiberinnen der Notfalltreffpunkte im Krisenfall auf ein funktionierendes Kommunikationssystem angewiesen, um die Bevölkerung angemessen informieren und schützen zu können.

Nutzung Frequenzspektren

ASUT gibt zu bedenken, dass eine zusätzliche Nutzung des vorhandenen Spektrums auf bestehenden Anlagen zwingend dazu führen wird, dass die Sendeleistung an den betroffenen Mobilfunkanlagen erhöht werden muss, damit die Versorgungsqualität der kommerziellen Dienste nicht eingeschränkt wird.

Alliance 450.org hat das Anliegen, dass auch für MSK Frequenzspektren im 450 MHz-Bereich geprüft werden. Das Ziel, dass sich möglichst viele Ländern für eine Bereitstellung von Frequenzspektren in diesem Bereich einsetzen.

Bundes-interne Synchronisation der Dienste

BE erachtet es als wichtig, dass bezüglich der Dienste und Anforderungen eine Bundes-interne Synchronisation stattfindet (BAZG, fedpol, Armee, BAV, ASTRA).

Einbezug der Mobilfunkprovider

Fürstentum Liechtenstein erachtet es als sinnvoll bei den nächsten Projektschritten die Einbindung ihrer Mobilfunkprovider vorzusehen.

------