Rapport sur les résultats
Consultation 2011/25: Révisions dans le domaine des denrées alimentaires et des objets usuels · 696 pages
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gruppen (inklusive Säuglinge) lebenslang vor der chemisch-
toxischen Wirkung von Uran auf das empfindlichste Zielorgan, die Niere. Dieser Wert basiert insbondere auf einer Studie von 1998, die bei sehr empfindlichen Personen Veränderungen der Nierenfunktion beobachtet hat. Die Exposition, die dafür notwendig ist, ist nach Auffassung der UBA sehr selten anzutreffen, und entspräche einer lebenslänglichen Aufnahme von 2 Liter Wasser mit einer Konzentration von > 10 Mikrogramm/L Uran (Quelle:
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4193.pdf). Der Leitwert begründet sich im vorsorglichen Schutz auch für empfindliche Personen einschliesslich Säuglingen, bei denen das Verhältnis zwischen der Menge des aufgenommenen Wassers und dem Körpergewicht viel grösser ist als bei Erwachsenen.
Position der WHO: Die WHO hat 2011 den Trinkwasserrichtwert für Uran nach Einbezug der aktuellsten epidemiologischen Studien von 15 auf 30 Mikrogramm/L erhöht.
Aktuelle Situation in der Schweiz: Der Vorschlag für 30 Mikrogramm/L anstelle von 10 Mikrogramm/L (wie in Deutschland) wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) damit begründet, dass sich der Aufwand eines tieferen Grenzwertes für den sehr ungewissen Nutzen nicht lohnt (Quelle: Aqua und Gas, Nr. 3, 2012). Ein deutlich tieferer Grenzwert würde in der Schweiz eine weit grössere Anzahl von eher kleinen Wasserversorgungen betreffen. Bei einem Grenzwert von 30 Mikrogramm/L wären ca. 6 Gemeinden in der Schweiz, bei 10 Mikrogramm/L ca. 60 Gemeinden betroffen, hauptsächlich im Wallis, Graubünden und Tessin (Quelle: Stalder et al. 2012, Chemosphere 86, 672-679). Gemäss Stalder et al. (2012)
konsumieren insbesondere Säugling bezogen auf ihre Körpermasse mehr Trinkwasser als Erwachsene und würden unter Umständen auch die tolerierbare tägliche Aufnahme von Uran nach dem WHO Richtwert überschreiten.
Deshalb empfielt die Eawag aus vorsorglichen Gründe den Trinkwassergrenzwert für Uran wie in Deutschland bei 10 Mikrogramm/L anzusetzen, wie dies auch von den Wasserversorgern gefordert wird.
Eidg. Anstalt für Was- Liste 4 Für organisch chemische Verbindungen mit unbekannter Toxizität, In den Bemerkungen zu den Toleranzwerten muss stehen: "Die Toleranzwerte serversorgung, Abwas- aber bekannter chemischer Struktur, mit strukturellen Hinweisen auf beziehen sich auf die Summe aller Einzelsubstanzen mit demsbelben Wirkmechaserreinigung und Ge- ein genotoxisches Potential nismus (z.B. genotoxische Stoffe)" wässerschutz EAWAG
und
analoge Verbindungen ohne strukturelle Hinweise auf ein genotoxisches Potential
werden neu Toleranzwerte, basierend auf dem TTC Konzept von