Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2004/30: Bundesgesetz über die Stromversorgung und Revision des Elektrizitätsgesetzes · 39 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 2Fedlex · Ergebnisbericht
1. Zum Vernehmlassungsverfahren
1.1 Durchführung des Vernehmlassungsverfahrens
Mit Schreiben vom 5. Juli 2004 wurden die Entwürfe zum Bundesgesetz über die Stromversorgung (StromVG) und zur Revision des Elektrizitätsgesetzes (EleG) zur Vernehmlassung bis am 30. September 2004 unterbreitet. 209 Stellungnahmen trafen in der Folge ein.
Die 209 eingegangenen Stellungnahmen lassen sich folgendermassen zusammenstellen:
Total Eingegangene Steleingeladen lungnahmen Kantone (inkl. EnDK und RKGK). 2828
Politische Parteien 159
Wirtschaftsverbände 2516
Energiepolitische/-technische Organisationen 3318
Konsumentenorganisationen 85
Umweltschutzorganisationen 127
Weitere Vernehmlasser 1812
Nicht eingeladene Vernehmlasser --114
Total 139209
1.2 Allgemeine Bemerkungen zur Auswertung
Ziffer 2 des vorliegenden Berichts enthält allgemeine Bemerkungen der Vernehmlassungsteilnehmer, in Ziffer 3, 4 und 5 folgen zusammengefasst die Kommentare zu den einzelnen Artikeln.
2. Allgemeine Bemerkungen zu den Entwürfen
2.1 Kantone
ZH, LU, UR, SZ, OW, NW, BL, SH, AR, SG, AG, TG, NE, JU vertreten, wo nichts Gegenteiliges erwähnt, die Positionen von EnDK.
OW, GL und GR schliessen sich vorbhaltlos der Stellungnahme von RKGK an. UR teilt grundsätzlich die Meinung der RKGK, vertritt aber bei der Frage des Referendums einen anderen Standpunkt.
Sämtliche Kantone unterstützen die Absicht, die Öffnung des Strommarktes in geregelte Bahnen zu lenken und hierfür eine EU-kompatible Gesetzgebung zu erlassen.
EnDK fordert eine schlankes Rahmengesetz und eine stärkere Berücksichtigung der bestehenden Branchen-Richtlinien im Sinne des Subsidiaritätsprinzips. Eine ungeordnete Marktöffnung via Kartellgesetz lehnt sie ab.
Die Kantone begrüssen die Regelung des grenzüberschreitenden Stromhandels, jedoch zum Teil unter dem Vorbehalt, dass diesbezüglich mit der EU eine rechtliche Basis geschaffen wird.