Ergebnisbericht VZV
Vernehmlassung 2024/50: Teilrevision der Signalisationsverordnung zur Übernahme der wichtigsten Inhalte bestimmter technischer Normen in das Signalisationsrecht des Bundes; Teilrevision der Verkehrszulassungsverordnung betreffend den Kurs über Verkehrskunde · 31 Seiten
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Wir unterstützen die Einbindung aktueller Themen wie Fahrassistenz- und UR Automatisierungssysteme (FAS). Aufgrund des umfassenden Themenkataloges wird es
herausfordernd, diese Themen aufgrund der zeitlichen Ressourcen adäquat zu vermitteln.
Fahrassistenz- und Automatisierungssystem (FAS) sind zukunftsweisend und stellt die
Nutzenden oftmals vor grosse Herausforderungen. Deshalb ist die Ausbildung auf diese
Systeme in Zukunft ein Muss.
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, ist der Einbezug der FAS ins Ausbildungsprogramm ZG zentral. Als Assistenzsysteme ist es wichtig, dass die Vorteile, aber auch die Grenzen dieser
Systeme aufgezeigt bzw. erfahren werden können.
Die Inhalte und die damit verfolgten Ziele des neu gestalteten Verkehrsunterrichts sind zu ZH begrüssen. Allerdings sind diese sehr abstrakt formuliert und der Erfolg des
Verkehrskundeunterrichts wird wesentlich davon abhängen, dass
- ein gutes Lehrmittel zur Verfügung steht,
- die den Unterricht erteilenden Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer entsprechend geschult sind
und
- die Aufsicht resp. Qualitätssicherung funktioniert.
Entsprechend stellen sich folgende Fragen:
1. Gibt es in der breiten Palette der im Verkehrskundeunterricht zu vermittelnden Themen
eine Unterscheidung zwischen obligatorischem Pflichtstoff und Themen, die nicht
zwingend zu vermitteln sind?
2. Soll ein gesamtschweizerisch einheitliches / verbindliches Lehrmittel erarbeitet werden?
3. Wer konzipiert dieses Lehrmittel und ist ggf. eine inhaltliche Prüfung resp. Freigabe
durch eine dafür bezeichnete Instanz (asa, astra) vorgesehen?
4. Wie wird bei Personen, die keine Landessprache sprechen oder auf die
Gebärdensprache angewiesen sind, umgegangen? Werden für diese Personen
spezifische Lehrmittel benötigt und wenn ja, wer konzipiert diese?
5. Wie wird die Ausbildung der Fahrlehrerschaft organisiert resp. wer zeichnet für diese
inkl. Konzeption zuständig?
6. Ist eine Schulung für die Personen, die mittels Aufsicht die Qualitätssicherung besorgen
notwendig und wenn ja, wer konzipiert diese resp. wer führt diese durch?
Der Grossteil der Korps fühlt sich nicht betroffen von dieser Fragestellung. ACVS, KKPKS
Das Erlernen des Umgangs mit Fahrassistenz- und Automatisierungssystemen ist in sgv, VFAS Anbetracht der technischen Entwicklungen bei den Fahrzeugen von grosser Bedeutung.
Diesbezüglich weist der sgv darauf hin, dass dabei praktische Erfahrungen ebenso wichtig
sind wie theoretische. Deshalb ist im Rahmen der Führerausbildung darauf zu achten, dass
genügend praktische Erfahrungen mit Fahrassistenz- und Automatisierungssystemen
gesammelt werden können. Denn der richtige Umgang mit diesen Systemen dient
schlussendlich auch der Verkehrssicherheit.
Der AGVS begrüsst die Erweiterung der zu vermittelnden Kenntnisse über FAS, damit die AGVS Kursteilnehmenden mit den FAS vertraut werden, zumal sich diese Technologien immer wie
mehr etablieren.
Fahrassistenzsysteme werden mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit in unseren ACS Fahrzeugen. Deshalb ist es wichtig, dass die Handhabung dieser Systeme in der
Fahrausbildung erlernt wird. Damit die Neulenkerinnen und Neulenker auch wissen, wie sehr
die Assistenzsystems sie beim Fahren unterstützen, sollten sie während der Fahrausbildung
auch die Erfahrung machen, wie das Auto reagiert, wenn die Systeme ausgeschaltet sind.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass zur Steigerung der Verkehrssicherheit, die auto-schweiz Fahrerassistenz- und Automatisierungssysteme im praktischen Fahrunterricht sprichwörtlich
«erfahren» und erlebt werden können.
Fahrerassistenzsysteme (FAS) haben mittlerweile einen hohen Verbreitungsgrad in BFU moderneren Fahrzeugen aller Preisklassen. Verschiedene sicherheitsrelevante FAS sind
seit 2024 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben. FAS haben ein hohes
Unfallvermeidungspotenzial, können aber bei fehlendem Wissen und bei falscher oder
missbräuchlicher Anwendung auch neue Gefahren schaffen. Das Wissen um die Chancen
und Risiken im Umgang mit FAS ist heute für ein sicheres Führen von Autos und Motorrädern
unerlässlich.
Wichtiger Hinweis:
Die BFU arbeitet derzeit gemeinsam mit der ZHAW und dem IPV an einem ASTRA-
Forschungsprojekt zur «Wirksamkeit neuer Medien in der Fahrausbildung, Fahrweiterbildung
und Führerprüfung» (MFZ_20_02G). Im Rahmen dieses Projekts werden drei Lerneinheiten
in verschiedenen Medienformaten – Fahrsimulator, interaktives Tutorial und VR-Anwendung
– mit Inhalten zu Fahrerassistenz- und Automatisierungssystemen (SAE-L2 und SAE-L3)