Ergebnisbericht VZV

Vernehmlassung 2024/50: Teilrevision der Signalisationsverordnung zur Übernahme der wichtigsten Inhalte bestimmter technischer Normen in das Signalisationsrecht des Bundes; Teilrevision der Verkehrszulassungsverordnung betreffend den Kurs über Verkehrskunde · 31 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 3Fedlex · Ergebnisbericht

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

Die Revisionsvorlage wurde überwiegend positiv aufgenommen – insbesondere die Aufnahme der Thematik der Fahrerassistenz- und Automatisierungssysteme (FAS) in den Kurs über Verkehrskunde (VKU) und das zukünftige Abfragen der Inhalte des VKU an der Basistheorieprüfung stiess auf breite Zustimmung. Die Teilnehmenden hoben insbesondere hervor, dass es wichtig sei, dass die neuen Inhalte des VKU Bestandteil der Basistheorieprüfung werden, um die Relevanz des Gelernten sowie die Motivation der Zielgruppe, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, zu erhöhen. Damit könne der VKU sowie die Auseinandersetzung mit Fragen der Verkehrssinnbildung gestärkt werden. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sei der Einbezug der FAS ins Ausbildungsprogramm zentral. Hierbei müssen die Vorteile aber auch die Grenzen dieser Systeme aufgezeigt werden. Betont wurde, dass für die begrüsste Verschiebung des VKU vor die Basistheorieprüfung Anpassungen an den Fachapplikationen notwendig sein werden, wofür ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt werden muss.

Kritische Rückmeldungen beschränkten sich auf spezifische Aspekte der Vorlage. Mehrere Teilnehmende äusserten Bedenken bezüglich der Qualitätskontrolle der Lehrmittel durch die Kantone. Die Kontrolle der Lehrmittel könne in der Praxis nicht Aufgabe der Kantone sein. Die Qualitätssicherung müsse national stattfinden. Eine Delegation dieser Aufgabe, beispielsweise an die asa, sei somit zwingend. Ebenfalls wurde kritisiert, dass die im VKU zu vermittelnden Inhalte sehr umfangreich seien. Eine Erhöhung der Gesamtstundenzahl des VKU oder eine Gewichtung und Priorisierung der zu vermittelnden Inhalte im VKU wurde alternativ vorgeschlagen.