Rapport sur les résultats
Consultation 2011/46: Révisions partielles de l'ordonnance sur l'asile 2 (OA 2) et 3 (OA 3), de l'ordonnance sur l'intégration des étrangers (OIE) et de l'ordonnance sur l'exécution du renvoi et de l'expulsion (OERE) · 32 pages
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SG, TG: demandent que l’indemnisation des frais de détention par la Confédération soit à l’avenir à hauteur des frais d’exploitation réels. SG propose que le texte soit complété par la phrase suivante "...die finanzielle Abgeltung richtet sich nach den effektiven Kosten, welche dem Kanton in der entsprechenden Haftanstalt entstehen".
5.3 Art. 15a : Saisie des données dans le domaine des mesures de contrainte
Art. 15a, let. g (nouveau)
Les autorités cantonales compétentes en matière d’étrangers transmettent à l’ODM les données suivantes concernant les rétentions et les détentions ordonnées conformément aux art. 73 et 75 à 78 LEtr dans les domaines de l’asile et des étrangers:
g. pour les mineurs, elles indiquent si une représentation légale a été instituée et si des mesures tutélaires ont été prises.
Approbation
Kantone: AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH
Parteien: MCR, SP, SVP
Interessierte Kreise: Caritas, chgemeinden, IOM, SFH, SRK, SSV, TS, UNHCR, VKM
ZH, SFH, SSV, TS: begrüssen die Bestärkung der Kinderrechte von in Administrativhaft versetzten Minderjährigen und dient dem Kindswohl.
GE: salue la proposition qui impose aux cantons d’indiquer à l’ODM pour les mineurs détenus en mesures de contrainte si une représentation légale a été instituée et si des mesures tutélaires ont été prises ; cela étant, la loi cantonale genevoise d’application de la loi fédérale sur les étrangers interdit le placement de mineurs en détention administrative.
IOM: möchte allerdings darauf hinweisen, dass Administrativhaft für Minderjährige laut Kinderrechtskonvention der UNO, die die Schweiz 1991 unterzeichnet hat, generell vermieden werden muss und nur in Ausnahmefällen als letztes Mittel für eine so kurz wie mögliche Zeitspanne eingesetzt werden soll, da Administrativhaft allgemein nicht mit dem Kindswohl vereinbar ist (Kinderrechtskonvention, Art. 37b). Ausserdem sollten Minderjährige getrennt von Erwachsenen untergebracht werden, ausser es ist dem Kindswohl zuträglich (Art. 37c).
UNHCR: begrüsst die vorgesehene Übermittlungspflicht zu den getroffenen vormundschaftlichen Massnahmen und der Rechtsvertretung von unbegleiteten Kindern im Bereich der Festhalte- und Haftanordnungen. Diese Massnahme kann dazu beitragen, dass sichergestellt wird, dass unbegleitete Kinder von der gesetzlich vorgesehenen Rechtsvertretung profitieren und die eine Vormundschaft oder Beistandschaft erhalten, wenn sie inhaftiert werden sollen. UNHCR weist daraufhin, dass grundsätzlichen allen unbegleiteten Kindern eine Rechtsvertretung und ein Vormund – unabhängig von eventuellen Festhalte- und Haftanordnungen - zugewiesen werden sollte. Zudem spricht sich UNHCR generell gegen die Inhaftierung von Kindern aus dem Asylbereich aus, da dies regelmässig nicht dem Kindeswohl entspricht.
Rejet
Kantone: LU (eher ablehnend)
Parteien: FDP Interessierte Kreise: FIMM, Sosf
LU: erachtet als fraglich, ob diese Massnahme tatsächlich der Verwirklichung der Kinderrechte dient. Der Vollzug der Ausländergesetzgebung obliegt den Kantonen. Ihre Aufgabe ist es, die Rechtsvertretung und allfällige vormundschaftliche Massnahmen im Zusammenhang mit Minderiährigen sicherzustellen. Eine Meldepflicht ändert daran nichts.
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