Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2006/18: Bundesgesetz über die Schweizerische Landeswerbung · 36 Seiten

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Bedeutung eines Promotionsinstrumentes für seinen Aufgabenbereich, erfolgt;

- Freisetzungen von Wirkungs- und Kostensynergien von verschiedenen Schwerpunktprogrammen und Aktivitäten durch eine sorgfältige und systematische Vernetzung der Anliegen verschiedener Interessengruppen;

- Verstärkung der Wirkung der eingesetzten Bundesmittel durch Sponsorship-Marketing, durch Generierung zusätzlicher privat-

wirtschaftlicher Mittel; - Etablierung eines zweckmässigen Führungsinstrumentariums für die

Steuerung und Überwachung der Wirkung der durchgeführten Schwerpunktprogramme mit quantitativen und qualitativen Steuer- und Messgrössen.

- Integration der Anliegen verschiedener Interessengruppen wie „Kantone“, „Wirtschafts- und Tourismusregionen“, „Branchenverbände“, „privatwirtschaftliche Schweizer Unternehmen“ sowie „Politik“ mit Blick auf die Erfüllung des Auftrags der Gesellschaft.

1.6 Auswirkungen für den Bund

1.6.1 Volkswirtschaftliche Überlegungen: Stärkung der Stellung der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb

Der unaufhaltsame Globalisierungsprozess verändert die Welt, die in allen Bereichen immer mehr zusammenwächst. Er erweitert das menschliche Bewusstein und die Entscheidungsprozesse in allen Lebensbereichen. Die Menschen, Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden sind mobiler geworden. Sie wählen gezielt

diejenigen Länder aus, die sich für ihre Tätigkeiten im Bereich von Arbeit, Produktion, Konsum und Freizeit am besten eignen.

Die Zunahme der Mobilität führt zu einer Beschleunigung des wirtschaftlichen

Strukturwandels, der Wirtschaftsräume nach den Gesetzmässigkeiten wirtschaftlicher Konzentrations- und Dezentralisierungsprozesse verändert.

Marktpotenzial und Erreichbarkeit, Agglomerationsvorteile und überbetriebliche Grössenersparnisse sind die Triebfedern für die Bildung veränderter wirtschaftlicher Netzwerke und Strukturen.

Der Treiber dieser Entwicklungen ist der Wettbewerb, der sich heute nicht nur zwischen internationalisierten Grossunternehmen und Wirtschaftszweigen abspielt. Es ist vielmehr auch ein Wettbewerb zwischen Ländern und Standorten um die Anziehung mobiler Produktionsfaktoren wie Kapital, Arbeit und Wissen entstanden. Dabei sind neben komparativen Standortvorteilen, den wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Bevölkerung auch die staatlichen Rahmenbedingungen von Bedeutung.

Staaten beeinflussen die Freiheit und Selbstverantwortung der einzelnen Bürger. Sie können politische Selbständigkeit, Stabilität und Sicherheit gewährleisten, oder geschützte Landschaften anbieten. Der Staat sorgt mit seinen Leistungen für die Bereitstellung günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die primären Träger der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes sind aber in erster Linie die Unternehmen.