Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/112: Revision des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) · 38 Seiten
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Ergebnisbericht
Von den Eingeladenen äusserten sich die Folgenden materiell zum in die Vernehmlassung geschickten Gesetzesentwurf:
zweiundzwanzig Kantone (ZH, BE, LU, UR, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, AR, AI, SG, AG,
TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU);
sechs politische Parteien (BDP, CVP, FDP, glp, SVP, SPS);
vier Dachverbände der Wirtschaft (economiesuisse, SBV, SGV, SGB);
neunzehn Organisationen und Einrichtungen (ACA, ACSI, Centre patronal, FRC, Inclusion
Handicap, OM-PV, OM-KVOM-KV, UP, santésuisse, SGHVR, SIRM, SVR, SAV, SVVG, SVV, SKS, SIBA, TCS, VIB).
Zudem liessen sich fünfzehn Organisationen und Einrichtungen vernehmen (AGV, Assura, curafutura, ECA JU, FER, FMH, GVB, GVG, Groupe Mutuel, Homburger, LLA, Lloyd's, ÖKK, SUVA, VKG).
Vier Kantone (SZ, OW, SH und GR) sowie die KdK, sieben politische Parteien (csp-ow, CSPO, EVP, GPS, Lega, MCR und PDA), die drei Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete (Schweizerischer Gemeindeverband, Schweizerischer Städteverband und Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete), drei Dachverbände der Wirtschaft (KFMV, SwissBanking, Travail.Suisse) sowie einundzwanzig interessierte Kreise (Association suisse des assuré(e)s ASSUAS, Automobilclub der Schweiz ACS, Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft VBV, Die Spitäler der Schweiz H+, Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen EKK, EXPERTsuisse - Expertenverband für Wirtschaftsprüfung, Steuern und Treuhand, IG B2B for Insurers + Brokers, Institut für Versicherungswirtschaft I.VW-HSG, interpension, Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz, Konsumentenforum kf, Privatkliniken Schweiz, Schweizerische Aktuarvereinigung, SPO Patientenschutz, Stiftung zum Schutz der Versicherten ASSI, Switzerland Global Entreprise, Treuhand Suisse Schweizerischer Treuhänder-Verband, Verband schweizerischer Versicherungsnehmer und Versicherungsmakler VSVV, Verkehrs-Club der Schweiz VCS, Wettbewerbskommission WEKO) haben auf eine Stellungnahme verzichtet.
Zufolge der grossen Zahl an Vernehmlassungsantworten ist es im vorliegenden Bericht nicht möglich, alle Kommentare und Vorschläge im Einzelnen wiederzugeben. Der Bericht fokussiert sich deshalb auf jene Punkte des bundesrätlichen Vorentwurfs, welche am meisten Anlass zu Bemerkungen gaben.
3 Wichtigste Ergebnisse der Vernehmlassung
3.1 Allgemein
Die Vorlage findet insgesamt positive Resonanz. Sie wird von rund der Hälfte der Teilnehmern [Anzahl 32] ausdrücklich begrüsst (ZH, BE, LU, UR, NW, GL, FR, SO, BS, BL, AI, SG, AG, TI, VD, VS, NE, GE, JU, SP, CVP, AGV, GVG, UP, SGHVR, SKS, ACSI, FRC, ECA JU, VKG, FER, TCS). NW sieht mit der Revisionsvorlage die Attraktivität des (Direkt-) Versicherungsmarktes in der Schweiz gestärkt. Die Vorlage erhöhe zudem die Rechtssicherheit, weil sie die gesetzlichen Grundlagen an die heutige Praxis anpasse. Insbesondere der elektronische Geschäftsverkehr erleichtere den Austausch zwischen den Parteien. Dies führe zu einer höheren Attraktivität der Versicherungsdeckung und gleichzeitig dürfte das Marktvolumen aufgrund er zunehmenden Menge an versicherten Risiken steigen. Aus Sicht von GL und SO wird das