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Vernehmlassung 2020/54: Revision der Verordnung des BLV über den Tierschutz beim Schlachten · 35 Seiten

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a. bei der Kopfdurchströmung: Abweichungen vom vorgegebenen Durchströmungsverlauf bezüglich des Anstiegs auf die erforderliche Mindeststromstärke;

b. bei der Kopf-Herz-Durchströmung nach Ziffer 2.4: Nichteinhalten der erforderlichen Durchströmungsdauer.

2 Elektrodenansatz

2.1 Es sind Vorkehrungen zu treffen, die einen guten Stromkontakt und eine Her-

absetzung des Übergangswiderstandes gewährleisten; insbesondere sind die Ansatzstellen der Elektroden von überschüssiger Wolle oder überschüssigem Fell zu befreien und zu befeuchten. Bei Schafen sind Elektroden mit ausreichend langen Spitzen zu verwenden, die die Wolle sicher durchdringen.

2.2 Bei der automatischen Betäubung müssen die Tiere, falls erforderlich, nach

ihrer Grösse vorsortiert werden.

2.3 Die Elektroden sind im Bereich zwischen Auge und Ohr so anzusetzen, dass

eine erfolgreiche Durchströmung des Gehirns gewährleistet ist (Kopfdurchströmung).

Zangenansatz Kopf Schwein

2.4 Wird nach der Kopfdurchströmung durch Umsetzen der Elektroden eine

Herzdurchströmung herbeigeführt (2-Phasen-Elektrobetäubung), so muss für die Herzdurchströmung eine Elektrode am Kopf, die andere im Bereich hinter der anatomischen Lage des Herzes platziert werden.