Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/4: Änderung der technischen Anforderungen und der Zulassungsprüfung von Strassenfahrzeugen und Einführung eines neuen Fahrtschreibers · 38 Seiten

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R181-1135

4.1.7.6. Artikel 93 E-VTS (Pferdetransporter)

Pro: 58

(ZH BE LU UR SZ OW NW GL ZG FR SO BS BL SH AR AI SG GR AG TG TI VD VS NE GE JU SSV SAB SGV SBV ALP ACVS AGVS AUTOS BUL CP DTC FAKT KKPKS LOUS SVS BFU SIK SVSP ASTAG SVLT SLV TCS ASA VCS VFAS VSIG SWISSCOFEL FER WWF GTLT EUROBUS SP)

 SH fragt nach der Bedeutung für Pferde mit Stockmass über 1.60 m.

 LU möchte das vorgesehene Mass der Hecktüre generell auf 1,20 m festlegen.

Kontra: 1

(AR)

4.1.7.7. Artikel 105 E-VTS (Scheibenreparaturen)

Pro: 59

(ZH BE LU UR SZ OW NW GL ZG FR SO BS BL SH AR AI SG GR AG TG TI VD VS NE GE JU SSV SAB SGV SBV ALP AM ACVS AGVS AUTOS BUL CP DTC FAKT KKPKS LOUS SVS BFU SIK SVSP ASTAG SVLT SLV TCS ASA VCS VFAS VSIG SWISSCOFEL FER WWF GTLT KPZG SP).

 Die bfu fordert, dass Artikel 105 Absatz 3 VTS nicht einfach aufgehoben wird, sondern stattdessen eingefügt wird: «Eine Reparatur ist zulässig, wenn Artikel 71a Absatz 4 und 66 Absatz 1 VTS eingehalten werden». Damit soll darauf hingewiesen werden, dass die für die Verkehrssicherheit wichtigen Anforderungen dieser Artikel (z. B. klare, verzerrungsfreie Sicht) auch für reparierte Windschutzscheiben gelten.

Kontra: 2

(AM KPZG).

4.1.7.8. Artikel 61 E-VRV (Bewilligungspflichtige Personentransporte)

Pro: 41 (davon 11 Kantone)

(NW GL FR SO BS BL SH AG VD NE GE SAB SGV SBV AM AGVS AUTOS BUL CP DTC FAKT FKS LOUS RKMZF SVS SIK SFV ASTAG SVLT SLV TCS VSIG SWISSCOFEL FER EUROBUS FEUERBS FEUERBL VSBF GVZ KPZG SP)

 In den Kommentaren stimmen 8 Kantone aus dem allgemeinen Nein-Lager der Neuformulierung der Regelung für militärische Fahrzeuge zu (BE, LU, UR, SZ, ZG, AR, VS, JU). Somit ergibt sich für diesen Teil des Vorschlags sowohl bei den Kantonen als auch den anderen Vernehmlassungsteilnehmenden eine Mehrheit.

 Die Übertragung der Möglichkeit, auf Raupenfahrzeugen Personentransporte zu bewilligen, aus den zur Aufhebung vorgesehenen Vollzugsrichtlinien15 über Raupenfahrzeuge und Schlittenanhänger ins Verordnungsrecht stimmen 7 Kantone aus dem allgemeinen Nein-Lager zu (LU, UR, SZ, ZG, AR, VS, JU). Auch dieser Teil des Vorschlags erhält damit von den Kantonen insgesamt ein positives Feedback.

 Der Kanton VD fragt, warum die Bestimmung über die Möglichkeit der Kantone, Personentransporte auf Sachentransportfahrzeugen zu bewilligen, ergänzt werden solle durch Fahrten für die Jagd, Fahrten mit Raupenfahrzeugen und Fahrten im Rahmen von Privatveranstaltungen mit militärischen Fahrzeugen, die nicht durch das VBS bewilligt wurden oder unter dessen Obhut stehen.

Kontra: 25 (davon 14 Kantone)

(BE LU UR SZ OW ZG AR AI SG GR TG TI VS JU SSV ALP ACVS KKPKS BFU SVSP ASA VCS SES WWF GTLT)

 Die Mehrheit der Kantone äussert sich gegen den Vorschlag, für die Jagd Ausnahmen zum Personentransport auf Sachentransportfahrzeugen zuzulassen. Es gebe keine Gründe, die dies rechtfertigten. Insbesondere bei Jagdausflügen bestünden zusätzliche Risiken wie Gelände, Gewehr/Munition, Nachtfahrten etc. Es gebe genügend geeignete und sichere Fahrzeuge für solche Einsätze. BE, ACVS und KKPKS weisen darauf hin, dass es den kantonalen Behörden

15 Richtlinien des EJPD vom 14. Februar 1968 über die Zulassung von Raupenfahrzeugen und Schlittenanhängern.