Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/17: Drei neue Verordnungen des BLV im Bereich Tierschutz · 35 Seiten
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gung, vor allem beim Klettern.
FFH erwähnt, dass der Standard der Sphynx sehr streng sei: die erwünschten Falten zwischen den Ohren, rund um die Schultern und um die Schnauze dürften jedoch nicht so ausgeprägt sein, dass sie die normale Funktion der Katze beeinträchtigen.
Hundezuchtverbände verweisen auf gute Beispiele für die tierschutzrelevante Arbeit der Rassehundeclubs. Bei den Rassen Basset und Shar Pei beispielsweise, finde man laut BDKS, MCS und SCPP in schweizerischen Zuchten keine Hunde mehr mit übermässiger Faltenbildung.
Ziffer 4 Augen, Hörapparat, Tasthaare
Die Zucht- und Körbestimmungen der Rassehundeclubs zeigen klar auf, dass Tiere mit En- resp. Ektropium nicht zur Zucht zugelassen würden (BDKS, MCS). Bei den Schafen sei das Entropium schon immer ein Thema gewesen, weshalb der BGK die Auflistung des Entropiums in dieser Liste begrüsst.
ZTS und kompanima würden die Collie Eye Anomalie ergänzen.
Ziffer 5 Gehirn und Rückenmark, sowie periphere Nerven
Zu ergänzen seien unbedingt die Epilepsie (ZTS, Kompanima) sowie das Wobbling, z. B. bei Spider-Königspythons, und das Enigma-Syndrom, z. B. bei Leopardgeckos der Farbform Enigma (pogona, DGHT, SARA).
Die SKG will die degenerative Myelopathie streichen, da die Belastung für das Individuum und dessen Nachkommen beim aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht abschliessend beurteilt werden könne.
Ziffer 6 übrige Organsysteme
Leichte Formen von Immunschwäche und Allergien gehören gemäss Katzenzüchter (LPf, Abe, CSo, SVo, RAA, RVe, MSp, RGf) in die Kategorie leichte Belastung. ZTS und kompanima schlagen folgende Präzisierung vor: „gehäuft bei einer Zuchtform auftretende, erblich bedingte Allergien der Haut, des Magen-Darm-Traktes, der Augen“. Zudem wollen sie als neuen Punkt den Megaösophagus aufführen.
Ziffer 7 Verhaltensabweichungen
Folgende Ergänzungen werden gefordert: Erschwerte Nahrungsaufnahme bei Fischen, bei denen z. T. extreme Kopfformen heraus gezüchtet werden (ZTS, Kompanima); schuppenlos gezüchtete Schlangen, da ihre Fortbewegung stark eingeschränkt ist; schuppenlos gezüchtete Echsen (Einschränkung der Kommunikation) (pogona, DGHT, SARA).
ARECR, CRC, StF, IGa, NAs, IBe, SPe, GTh wollen diese Ziffer streichen, da die Beurteilung der Bewegungsbeeinträchtigung sehr subjektiv sei und in der Praxis extrem selten beobachtet werde. SDAT befürchten, dass Begriffe wie übermässig vergrösserte Flossen, erschwertes Sexual- und Brutpflegeverhalten zu Unklarheiten führen werden.
Übermässige Eutergrösse sei kein Zuchtziel der Rinderzucht (GE, KT JU). Eine übermässige Ausbildung des Euters könne eine Belastung darstellen. Es stelle sich aber die Frage, wie dieser Begriff definiert werde (swiss beef). Die übermässige Ausbildung eines Euters hänge vor allem von übermässig langen Zwischenmelkzeiten ab oder entstehe allenfalls aufgrund Manipulationen am Euter, welche die Drüsigkeit erhöhten (ZBB, ZGBV, LBV, BVU, BVN,